Sardinien: Karibik-Feeling in Europa

Wer weite Flugstrecken vermeiden und trotzdem paradiesische Strände genießen möchte, ist auf Sardinen goldrichtig. Atemberaubend schöne Strände gibt es an allen Ecken und Enden der Insel zu erkunden.

Wir starten unsere Reise in Alghero. Die Stadt an der Westküste ist mit ihrem kleinen Stadtkern, errichtet auf einem Felsvorsprung, etwas Besonderes und lädt zum gemütlichen Flanieren ein. Auf der Suche nach den schönsten Stränden, führt uns unser Weg weiter in den Nord-Osten Sardiniens.

San Teodoro: Märkte, Clubs und Strände für die ganze Familie

Ein guter Ausgangspunkt um den Nord-Osten der Insel zu erkunden, ist der Ort San Teodoro. Insbesondere dann, wenn man abends reges Leben, bunte Märkte und eine große Auswahl an traditionell-italienischen Küchen schätzt. Die Stadt erwacht erst spät zum Leben: gegen 21.00 Uhr werden die Markstände besetzt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt tummeln sich zahlreiche Besucher in den schmalen Gassen der Altstadt. Zum Feiern geht es später weitern in das Buddha del Mar, den Luna Glam Club oder den Ambra Club – hier verschmelzen Tag und Nacht. Untertags lockt der örtliche Strand La Cinta mit seinem feinkörnigen Sand und dem türkisfarbenen Meer Besucher an.

Ähnlich sind die naheliegenden Strände Lu Impostu und Cala Brandinchi. Sind diese wunderschönen Strandabschnitte zwar ideal für Familien, Kinder und Sportfreunde geeignet, so gibt es für Ruhesuchende gerade im Hochsommer bessere Alternativen. In der Nähe gibt es viele kleinere Strände, die ebenso bestechend schön, aber weniger touristisch sind: Porto Taverna oder Capo Coda Cavallo, um nur einige zu nennen.

Auf der Suche nach kleinen, einsamen Buchten

Es geht aber noch ruhiger: Sardinien ist reich an kleinen, einsamen Buchten. Die atemberaubenden Strände findet man, wenn man gezielt danach sucht. So zum Beispiel in der Nähe Capo Testas im Norden Sardiniens. Wer sich dort durch das Gestrüpp kämpft, hat gute Chancen traumhafte Strände zu entdecken und diese sogar für sich alleine zu haben. Solch kleine Buchten finden sich auf der gesamten Insel und müssen nur noch entdeckt werden.

La Maddalena

Eine Möglichkeit die Insel und insbesondere die verborgenen Buchten und Strände ausfindig zu machen, ist eine Bootsfahrt. Angeboten werden geführte Bootsfahrten, sprich mit Guides, genauso aber besteht die Möglichkeit, die Gewässer auf eigene Faust zu erkunden. Dazu stehen robuste, motorisierte Schlauchboote zur Verfügung, die einen ganzen Tag lang gemietet werden können. Besonders empfehlenswert ist ein Ausflug dieser Art, um die sagenhaftschöne Inselgruppe La Maddalena zu erforschen. Die Inselgruppe besteht aus insgesamt rund 60 kleinen Inseln, darunter fallen die Hauptinseln Maddalena, Caprera, Santo Stefano, Spargi, Budelli, Santa Maria und Razzoli.

Ausgangspunkt für so eine Tour ist der Hafen Palaus, wo die Boote bei unterschiedlichen Anbietern gemietet werden können. Nach nur wenigen Minuten Fahrt erreicht man bereits die ersten Inseln. Manche davon sind sehr felsig und eigenen sich daher weniger zum Anlegen. Andere hingegen bieten paradiesische Buchten, wo ungestört geankert und das kristallklare Wasser genossen werden kann. Die Inseln sind so unterschiedlich und reich an landschaftlichen Schätzen, dass ein Tag auf La Maddalena fast nicht ausreicht.

Die Costa Smeralda

Ein weiteres Highlight auf Sardinien ist die Costa Smeralda. Gigantisch große Yachten in der belebten Stadt Porto Cervo lassen erahnen, dass dies die Gegend der Schönen und Reichen ist. Die Stadt selbst ist mit ihren kleinen, bescheidenen Häusern unheimlich sympathisch. Dicht aneinandergereiht, umranden die bunten Häuschen nette kleine Plätze, bevor man den Hafen der Stadt erreicht. Doch nicht nur der Ort ist bestechend schön – es sind die traumhaften Buchten, das türkisfarbene Meer und der feine Sand, die sich rund um die Costa Smeralda schmiegen und sich vom Wasser aus am Besten erkunden lassen.

 

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