Alex unterwegs auf Gran Canaria

Ganz früh ging es dieses Mal für mich aus den Federn um den Flug um 6:30 Uhr zu erreichen – dafür war ich noch vor dem Mittagessen auf Gran Canaria gelandet. Schon der Anflug war spektakulär, es boten sich tolle Aussichten aus dem Flugzeug. Gewohnt habe ich dann im Hotel Parque in Las Palmas, ein angenehmes 3* Hotel im Zentrum der Stadt. Viel Zeit verbrachte ich dort sowieso nicht, denn mein tägliches Programm war bereits voll mit dem Erkunden der Insel ausgefüllt.

Den ersten Rückschlag setzt es allerdings gleich beim ersten Ausflug. Ich wollte mit dem Auto zum Mirador del Balcon, einem Aussichtspunkt an der spektakulären Nordküste der Insel – doch war der letzte Teil der Straße dorthin leider gesperrt, somit konnte ich nur von Weitem die Steilküste betrachten.

Erfolgreicher war da schon der Ausflug zur Caldera von Bandama, ca. 20 Autominuten außerhalb von Las Palmas gelegen. Ein sehr beeindruckender Vulkankessel, der vom nahegelegenen Hügel sehr gut zu betrachten ist. Angesichts des doch sehr bewölkten Himmels zögerte ich zuerst, weiter zum Roque Nublo zu fahren, schließlich war nicht sicher, wie sich das Wetter dort oben zeigen würde.

Doch ich wurde für das Risiko mehr als belohnt. Denn über den Wolken herrschte ein strahlend klares Wetter und somit stand einer beeindruckenden Wanderung zum Wahrzeichen der Insel nichts mehr im Weg. Vom Parkplatz in der Nähe geht es doch teilweise sehr steil bergauf, man sollte sich schon etwas Zeit für den Aufstieg nehmen und halbwegs festes Schuhwerk tragen.

Die Mühe zahlt sich aber auf alle Fälle aus, die Aussicht vom steinigen Plateau umfasst nicht nur das gesamte Gebirge im Norden von Gran Canaria, man hat auch noch einen tollen Blick auf den Teide auf Teneriffa.

Am nächsten Tag begab ich mich auf die Suche nach den schönsten Stränden der Insel. Und schon die erste Station war das Highlight: die Dünen von Maspalomas. Kein Wunder, dass es sich hierbei um das beliebteste Reiseziel der Insel handelt. Die Landschaft ist wirklich beeindruckend, und trotzdem sind Annehmlichkeiten wie Strandpromenade mit Lokalen und gute Hotels nicht weit entfernt.

Auch die Buchten der Playa de Amadores, von Taurito oder von Puerto de Mogan wissen durchaus zu gefallen. Jede hat ein ganz eigenes Flair und Publikum, die schroffen Felsen bieten tolle Aussichtspunkte und Baden lässt es sich auch vorzüglich.

Besonders aufgefallen ist mir auf der Insel das ausgeprägte Mikroklima. Von Bucht zu Bucht kann sich das Wetter ganz unterschiedlich darstellen. Während es in Las Palmas meist bewölkt und manchmal sogar regnerisch zuging, war es zum Beispiel am Playa de Amadores sommerlich heiß. Und sollte die Wolkendecke mal ganz dicht sein, so kann es sich lohnen ins Landesinnere zu fahren, denn dort könnte es wunderbar sonnig und warm sein. Also, nicht verzagen, sondern einfach einen Ausflug wagen!

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