48 Stunden in Dubrovnik

Ein Wochenende in Dubrovnik für Entdecker und Game of Thrones Fans.

Unsere letzte Reise nach Dubrovnik liegt über zwei Jahrzehnte zurück. Seitdem hat sich in der kroatischen Stadt an der Adria einiges getan. Die Stadt ist mittlerweile der Hot Spot der Region. Dubrovnik wurde nicht umsonst 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und spätestens seit Game of Thrones ist die Altstadt weltberühmt. So eine Berühmtheit hat aber auch seine Schattenseiten: gerade im Sommer ist Dubrovnik gesteckt voll. Doch obwohl sich täglich tausende Besucher durch die Gassen schieben, gibt es durchaus auch stille Orte. Man muss sie nur finden.

Tag 1: King’s Landing wir kommen!

Die mittelalterliche Stadtmauer ist der perfekte Ausgangspunkt für den ersten Tag. Von hier an ist die Erkundung Fußgängern vorbehalten. Von einem Highlight, dem Pile-Tor, gelangt man gleich zum nächsten, der Stradun, auch Placa genannt, Dubrovniks beliebteste Flaniermeile aus weißem Marmor, welche außerdem Schauplatz für eine der meist ersehntesten Szenen aus Game of Thrones ist: dem Weg der Buße von Cersei. Egal zu welcher Uhrzeit ihr hier seid, es ist leider unmöglich ein Foto ohne Menschen zu schießen, aber man gewöhnt sich recht schnell an die Massen. Links neben dem Tor und dem Onofrio-Brunnen findet ihr einen von zwei Zugängen auf die Stadtmauer. Hier tummeln sich mindestens genau so viele Leute wie überall sonst in der Altstadt, aber die zwei Kilometer Wanderung lohnt sich auf alle Fälle. Der Mauerring gehört zu den am besten erhaltenen Festungsanlagen in ganz Europa und die Aussicht auf die Stadt mit dem Architektur-Mix aus Renaissance und Barock Gebäuden ist herrlich.

Wer dann noch dem Schild „Cold Drinks“ folgt, gelangt zu einem echten Must-Visit in Dubrovnik, der Bar Buza. Man kommt allerdings nicht wegen Essen oder Trinken (die Auswahl ist wirklich mickrig), sondern wegen der atemberaubenden Aussicht. Das türkisblaue Wasser, die Insel Lokrum gegenüber, vorbeifahrende Segelschiffe und Motorboote und das ganze noch mit Sonnenuntergang lassen den Tag perfekt ausklingen.

Tag 2: Der schönste Ausblick auf die Altstadt

Nach den Highlights innerhalb der Stadtmauer war für den Vormittag des zweiten Tages etwas mehr Ruhe angesagt. Diese findest man allerdings nur bei einem Aufenthalt außerhalb der Altstadt. Eine kleine Wanderung entlang der Küste Richtung Süden bietet reichlich Entspannung und jede Menge tolle Eindrücke.

Trotzdem ging es für uns auch wieder retour Richtung Zentrum, um die Stadt nicht nur von der Mauer, sondern auch hautnah zu erleben. Wir starteten dieses mal beim Ploce-Tor und quetschten uns durch die engen Gassen bis zur Kathedrale von Dubrovnik. Der wohl schönste Ausblick auf die Altstadt wartete allerdings noch auf uns. Eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Srđ ist für jeden Besucher unbedingt notwendig. Auch wenn die umgerechnet 20 Euro nicht gerade wenig sind, man wird hier oben wirklich belohnt. Traute Zweisamkeit sucht man hier vergeblich, allerdings scheint die Sonnenuntergangsstimmung in Kombination mit der atemberaubenden Aussicht selbst bei den sonst so gestressten Touris Ruhe einkehren zu lassen.

Fazit:

Trotz der vielen Menschen sollte man Dubrovnik zumindest einmal gesehen haben, denn historisch gesehen ist die Stadt ein Traum. Probiert es doch einmal in der Nebensaison, ihr werdet es sicherlich nicht bereuen!

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