Sonne, Strand und Meer: Willkommen auf den Bahamas

Bilderbuchschöne Strände machen die Bahamas zu einer der beliebtesten Destinationen in der Karibik. Wer Urlaub in Miami macht, sollte also auf keinen Fall zögern, den Inseln im türkisblauen Meer einen Besuch abzustatten.

Mit Palmen gesaumte Wiese © Nisa Maier

Per Schiff von Miami auf die Bahamas

Es ist gar nicht so leicht, ein passendes Plätzchen auf den Bahamas zu finden.  Allein die Anreise ist nicht zu unterschätzen: Flüge in der Hochsaison und relativ kurzfristig sind fast nicht zu bezahlen. Für uns war daher klar, dass wir mit dem Boot reisen würden.

Von South Beach ging es um vier Uhr morgens mit dem Sammeltaxi einmal nach Fort Lauderdale, denn hier legen die meisten Schiffe zu den Bahamas ab. Knappe zwei Stunden später waren wir dann an Bord der Balearia.

Die Balearia bringt euch von Florida auf die Bahamas © Nisa Maier

Fast fünf Stunden dauerte die Überfahrt auf die Insel Grand Bahamas. In Freeport angekommen, merkten wir schnell, dass easy going der richtige Ansatz war um weiterzukommen. Stressen ließ sich hier niemand. Das vorbestellte Taxi, welches uns zum Hotel bringen sollte, war natürlich nicht da und es schien sich auch niemand weiter für uns zu interessieren. Irgendwann tuckerte dann ein Sammeltaxi daher, und zusammen mit gefühlten 30 anderen Leuten, klapperten wir dann die verschiedenen Hotels der Umgebung ab. Als letztes war unser Hotel dran, in dem wir uns für die nächsten zwei Tage einquartierten.

Hier lässt es sich sehr gut entspannen © Nisa Maier

Türkisblaues Meer soweit das Auge reicht © Nisa Maier

Mehr als nur High-End Resorts und Cocktails an der Bar

Auch hier ging alles sehr gemütlich über die Bühne, da wir aber schließlich auch zum Entspannen hier waren, gaben wir dem etwas langsamen Service nicht weiter große Aufmerksamkeit. Für uns war so oder so klar, dass wir die kurze Zeit nicht in der riesigen Hotelanlage verbringen würden. Stattdessen mieteten wir uns gleich zwei Fahrräder und begaben uns auf die Suche nach den scheinbar unendlichen Stränden, dem smaragdgrünem Wasser und den kleinen charmanten Fischerdörfern.

Die Zehen in den Sand der Bahamas stecken? Geht ganz schnell © Nisa Maier

Abseits der Hotelanlage dauert es nicht lange, bis ein “Hello Honey” oder ein “Hi Babygirl” zu hören war. Die Menschen sind unglaublich freundlich und man fühlt sich sofort willkommen. Bei der ersten Kreuzung fragten wir einen älteren Mann, wo denn der nächste abgelegene Strand zu finden sei. Er lachte uns an und meinte “Sucht euch einfach einen aus, hier gibt es ja jede Menge”. Seine Hand deutete nach links und weiter ging die Fahrt. Knappe zehn Minuten später, fanden wir dann ein passendes Plätzchen an dem wir die nächsten Stunden verbringen würden.

Schattenspende Palmen findet man auf den Bahamas zum Gkück genug © Nisa Maier

Lasst es mich euch sagen: Es gibt die palmgesäumten, paradiesischen weißen Strände tatsächlich! Der Sand ist weich wie Mehl und das Wasser klarer als glasklar. Kein Wunder, dass die Strände der Karibik immer wieder zu den besten der Welt gewählt werden.

Ein Paradies, nicht wahr? © Shutterstock.com

Fazit unseres Bahamas Aufenthaltes

Durch unsere Radtouren konnten wir einen besseren Eindruck der Umgebung bekommen, denn Grand Bahamas bietet weitaus mehr, als tolle Resorts. Egal ob man beim Tauchen eines der weltgrößten Unterwasser-Höhlensysteme entdecken, oder die Vielfalt unberührter Schätze in den Nationalparks erforschen möchte, Abenteurer kommen bestimmt auf ihre Rechnung.

Natur pur © Nisa Maier

Als Zwischenstopp zu einem Miami Aufenthalt, ist der Inselstaat die Reise auf alle Fälle wert.

Bye bye Bahamas! © Nisa Maier


Fähre Fort Lauderdale (Florida) – Freeport (Bahamas)

Die Überfahrt mit der Balearia dauert ca. 3,5 Stunden und ist 7x pro Woche möglich.

Weitere Informationen & Buchung der Fähre auf: www.directferries.at