Trauminsel Santorin – Griechenlands schönste Urlaubskulisse

Blaue Kirchtürme, weiße Häuser, enge verwinkelte Gassen und endlos blaues Meer. Santorin lässt die Herzen jedes Urlaubers höher schlagen. Mit seiner traumhaften Kulisse sorgt die Insel für unvergessliche Urlaubserinnerungen und ein prall gefülltes Fotoalbum. 

Glasklares Wasser auf Santorin © Carina Dieringer

Nichts macht mich glücklicher, als fremde Orte, Kulturen, Sprachen und Speisen kennenzulernen. Und da man schließlich seines eigenen Glückes Schmied ist, habe ich kurzerhand meine Siebensachen gepackt und einen Flug nach Griechenland gebucht. Obwohl ich schon unzählige Male dort war, gibt es immer noch eine Menge an Orten und Inseln, die ich entdecken möchte. Zum Beispiel träume ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit davon, auf die Inselgruppe Santorini, genauer gesagt auf die berühmte Insel Thira, zu reisen und nun war es endlich so weit.

Die Häuser reihen sich am Hang nebeneinander © Carina Dieringer

Typische blaue Kirchtürme findet man auf Santorin überall © Carina Dieringer

Bereits beim Verlassen des Flugzeugs spüre ich warme Sonnenstrahlen auf meiner Haut – eine willkommene Abwechslung zum tristen Aprilwetter in meiner Heimat. Unsere Ferienwohnung befindet sich in Perissa, denn obwohl wir in der Vorsaison hier sind, sind die Preise in den berühmten Städten Fira und Oia erschreckend hoch. Diese besagten Städte wollen wir natürlich gleich am ersten Tag erkunden, wofür wir beschließen, einen Roller zu mieten. Zwar verkehren zwischen den Städten alle paar Stunden Busse, doch wir wollen ohnehin die gesamte Insel sehen und zudem nicht auf die Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sein.

Santorins Küste © Carina Dieringer

Windmühlen verstecken sich ebenso zwischen den Häusern © Carina Dieringer

Thira und insbesondere Oia sind noch schöner als ohnehin schon erwartet. Wir schlendern durch die engen Gassen, schlecken Eis und saugen die Schönheit der griechischen Insel in uns auf. Die weißen und pastellfarbenen Häuser und Windmühlen sehen in der Realität noch hübscher aus als auf den Postkarten und sind ein wahres Paradies für Instagramjunkies wie mich. Die blauen Kirchtürme verschwimmen mit dem Blau des Meeres und dem des Himmels, den einzigen Kontrast bieten pinkfarbene, blühende Sträucher.

Weiße Wände, blaue Türen: Das ist Santorin © Carina Dieringer

Pssst © Carina Dieringer

Kirche auf Santorin © Carina Dieringer

Um zum Hafen Thiras zu kommen, wo in den Sommermonaten dutzende Kreuzfahrtschiffe anlegen, kann man einen kurzen Eselritt auf sich nehmen.

Esel bringen einen sicher zum Hafen Thiras © Carina Dieringer

Alternativ gibt es Gondeln oder natürlich für hartgesottene Besucher einfache Treppen, allerdings inklusive Muskelkatergarantie.

Carina nimmt allerdings die Stufen © Carina Dieringer

Wir lassen den Tag in Oia ausklingen, wo wir gemeinsam mit dutzenden Asiaten einen einzigartigen Sonnenuntergang bestaunen. Das ist das erste Mal hier auf Santorini, dass wir viele Touristen auf einem Fleck sehen – hoch lebe die Vorsaison!

Wenn die Sonne über Santorin untergeht ... © Carina Dieringer

... dann verfärbt sich der Himmel lila © Carina Dieringer

Auch an den restlichen Tagen tuckern wir mit unserem Roller über die Insel, vorbei an alten Windmühlen und Schafsherden bis hin zum Leuchtturm Akroti im Südwesten der Insel. Beim schwarzen Strand in Perissa legen wir eine kleine Pause ein, das Wasser bietet eine angenehme Abkühlung. Zum nahegelegenen Vulkan schaffen wir es während unseres Aufenthalts nicht mehr – nicht nur ein Grund, um wieder zu kommen.

Natürlich gibt es in Santorin auch genügend Strände © Carina Dieringer

Es war sicherlich nicht der letzte Besuch von Santorin für Carina © Carina Dieringer