Sri Lanka – Urlaub wie aus dem Dschungelbuch

Innerhalb von 10 Flugstunden erreicht man das Naturparadies Sri Lanka. Unser Kollege Roman konnte es kaum erwarten, sich die endlos langen Traumstrände und Affenbanden aus der Nähe anzusehen.

Von Colombo mache ich mich entlang der Westküste auf Richtung Norden. Die Strände hier sind gelb, feinsandig und von Palmen gesäumt. Kurzum, sie laden zum Baden ein. Aber vorsichtig, die Strömungen und Wellen auf Sri Lanka sind nicht von schlechten Eltern. Obwohl es mir wahnsinnig viel Spaß macht in den Wellen herum zu toben, spült es mich immer wieder ungewollt an Land.

Die Wellen auf Sri Lanka sind nicht von schlechten Eltern © Shutterstock.com
Die Wellen auf Sri Lanka sind nicht von schlechten Eltern © Shutterstock.com

Hoteltipp für Anuradhupura

Nach ein paar Tagen geht es für mich ins Landesinnere, Richtung Anuradhupura.

Dort hat es mir im Hotel Ulagalla by Uga Escapes fast die Sprache verschlagen.

Wem würde es bei so einem Sonnenutnergang nicht die Sprache verschlagen? © Roman Vaibar
Wem würde es bei so einem Sonnenutnergang nicht die Sprache verschlagen?

Das Hotel liegt auf einem riesigen Areal. Die Gebäude sind perfekt in die Natur integriert. Die sehr luxuriösen Zimmer (Cottages) liegen versteckt in den Wäldern und Sümpfen. Am Hauptpool schaut immer wieder eine Affenfamilie vorbei. Und egal wo in der Anlage ich gerade bin, ich höre – nichts. Nichts, abgesehen von den Geräuschen der Natur. Hier könnte ich es ein paar Tage länger aushalten.

Wälder ... © Roman Vaibar
Wälder …
... Sümpfe ... © Roman Vaibar
… Sümpfe …
... und Affen! © Roman Vaibar
… und Affen!

An einem Morgen heißt es für mich sehr früh aufstehen. Ich fahre Richtung Süden zum Sigiriya Felsen. Der Anblick des 200 Meter hohen Felsens ist beeindruckend und imposant. Ich kann es kaum erwarten da oben zu stehen. Mit hunderten anderen Menschen besteige ich also den Monolithen. Bei fast 40 Grad ganz schön kräfteraubend. Doch der Ausblick von ganz oben entschädigt mich für alle Strapazen. Ein Gefühl, als stünde man am Dach der Welt.

Sigiriya Felsen © Roman Vaibar
Sigiriya Felsen
Hat man die 200 Höhenmeter erst mal überwunden, wird man mit diesem Ausblick belohnt © Roman Vaibar
Hat man die 200 Höhenmeter erst mal überwunden, wird man mit diesem Ausblick belohnt

Ab in den Süden und ans Meer

Nach einigen Tagen zieht es mich wieder ans Meer. Es geht für mich weiter Richtung Süden. Die Distanz ist mit rund 280 Kilometern überschaubar. Aber das Fahrverhalten der Einheimischen und die Straßenverhältnisse ziehen den Weg in die Länge, während die tolle Landschaft ihn wiederum verkürzt.

Ach, das ist übrigens Roman, ganz schön anstrengend so ein Traumurlaub © Roman Vaibar
Ach, das ist übrigens Roman, ganz schön anstrengend so ein Traumurlaub

Unten im Süden angekommen schau ich mir erst mal den Ort Galle an. Hier gefällt es mir auf Anhieb. Galle liegt direkt am Meer. Ich schlendere vom Leuchtturm durch die engen, verzweigten Gassen. An jeder Ecke findet man Shops, Kunst-Galerien, Bars und Restaurants.

Galle liegt direkt am Meer © Roman Vaibar
Galle liegt direkt am Meer
Shops, Bars und der Leuchtturm der Hafenstadt © Shutterstock.com
Shops, Bars und der Leuchtturm der Hafenstadt © Shutterstock.com

Mir gefällt, mit welcher Liebe zum Detail hier alles gestaltet ist. Im Hotel Pedlar´s Inn genehmige ich mir einen Kaffee.  Einen ausgezeichneten Kaffee – das ist auf Sri Lanka keine Selbstverständlichkeit. Hier wird nämlich Tee getrunken.

Vor meinem Rückflug gönne ich mir noch ein paar Tage zum Relaxen. Die Strände von Galle bis Colombo sind traumhaft schön. Sie sind hier noch heller, flach abfallender und länger als das Auge reicht.

„Fürs Auge“ gab es in den letzten Tagen mehr als genug. Sri Lankas Palmenplantagen, Urwälder, Flüsse, Berge, Strände sind einfach unsagbar schön. Mit diesen Bildern im Kopf und dem Vorhaben wieder zu kommen, genehmige ich mir einen Arrak Cocktail (Arrak = aus Palmsaft oder Zuckerrohr und Reismaische destillierte Spirituose) und genieße den Sonnenuntergang.  PROST!

Wow #nowordsneeded © Roman Vaibar
Wow #nowordsneeded