Osterinsel – eine Reise voller Magie

Osterinsel – eine Reise voller Magie

Wer kennt sie nicht, diese riesenhaften Statuen aus Stein, die an der Küste stehen und gebieterisch auf die Insel achten? Oder diese Statuen, die in grünen Hängen stehen, so willkürlich und durcheinander als hätte sie ein Kind einfach hineingesteckt? Kommt mit auf die magische Osterinsel!

Viel weiter weg als die Osterinsel geht’s eigentlich fast nicht und deswegen würde sich die Reise dorthin auch wie eine Ewigkeit anfühlen, würde man es in einem reisen. Deshalb besuchte ich die Insel im Zuge meines Chile-Aufenthalts, von dem ich euch hier schon erzählt habe.

Heute nehme ich euch mit auf eine magische Reise nach Rapa Nui – auf die Osterinsel! Diese Insel gehört eigentlich zu Chile und wird auch täglich von Santiago de Chile aus angeflogen. Groß ist sie auch wirklich nicht, denn mit ihren beinahe 165km² ist sie überschaubar. Es gibt auch nur eine einzige Ortschaft, die sich Hanga Roa nennt. Dort findet man einige sehr preiswerte Unterkünfte wie Hostels oder Zeltplätze und auch einige gehobenere Hotels. An der Hauptstraße Atamu Tekena reihen sich einige Supermärkte und Restaurants aneinander. Bedenkt, dass die meisten Lebensmittel vom Festland stammen und die Preise deswegen höher als sonstwo in Chile sind.

Osterinsel © Viktoria Urbanek

Aber lasst mich noch schnell zur Anreise zurückkommen: Jeden Tag gibt es Direktflüge zwischen Santiago de Chile und der Osterinsel und einmal in der Woche verbindet die Osterinsel auch Tahiti per Flugzeug. Da die Insel so weit vom Festland entfernt liegt, fliegt man je nach Windrichtung und -stärke zwischen 4,5 und 6 Stunden.

Auf Rapa Nui angekommen wird man sogleich mit Blumenketten am Flughafen begrüßt. Diese Herzlichkeit findet man auf allen Teilen der Insel und auch in ganz Chile.

Osterinsel © Viktoria Urbanek

Osterinsel – meine Highlights

Wer gerne wandert, findet hier einige tolle Routen vor und ein Auto ist für die meisten nicht notwendig. So auch der sogenannte Orongo-Pfad. Bis fast zum südlichsten Zipfel der Insel führt ein wunderschöner Weg durch den Wald hinauf und bis an einen Krater, in dem ein kleiner See liegt. Die Hänge sind saftig grün und ein paar Vögel beobachten neugierig die Reisenden. Am Ende des Wanderweges ist eine kleine Siedlung mit Steinhäusern der Ureinwohner. Überall hört man die brausenden Wellen des Meeres.

Orongo-Pfad © Viktoria Urbanek

Es werden auf der Insel auch Tagesausflüge angeboten, aber diese lasse ich auf meiner Reise links liegen und entscheide mich für 100% individuell, also alles so wie ich es will, und miete einen Quad! Motorisiert geht es um die Insel, die einfach in einem Tag über eine Ringstraße zu besichtigen ist. Gleich an meinem ersten Stopp sehe ich einige Moai-Statuen bei Ahu Vinapú, die sich in der Nähe des Rollfeldes des Flughafens befinden. Ich folge der Küste entlang Richtung Norden und entdecke immer wieder liegende, zerstörte, stehende oder intakte Moais, die mit ihren Blicken die Insel schützen und dem rauen Wind die Schultern bieten.

Mit dem Quad über die Osterinsel © Viktoria Urbanek

Mein Lieblingsort auf der gesamten Insel ist Rano Raraku – hier kugeln die Moais quasi die immergrünen Hänge herunter und lachen der Sonne entgegen.

Moais © Viktoria Urbanek

Auch einen nicht fertig gestellten Moai kann man hier bewundern: Halb noch mit den Felsen verwachsen, aber bereits deutlich erkennbar ist die größte jemals gefundene – wenn auch – unvollständige Statue.

Erkennst du ihn? © Viktoria Urbanek
Erkennst du ihn?

Nicht weit davon, direkt an der Küste, erspäht man bereits aus der Weite Tongariki oder die Quince Moai, was übersetzt die Fünfzehn Moai bedeutet. Perfekt in einer Reihe wiederaufgerichtet stehen sie in einer Bucht und sehen ruhig in die Ferne.

Quince Moai © Viktoria Urbanek

Quince Moai © Viktoria Urbanek

Nicht unweit davon liegt eine weitere kleine Bucht mit einem wundervollen weißen Sandstrand mit Namen Anakena. An warmen Tagen kann man sich hier die Sonnenstrahlen im Liegestuhl genießen, aber auch mit bedecktem Himmel ist es ein besonderer Ort – denn auch hier stehen einige schwarze Statuen auf einer Plattform.

Osterinsel © Viktoria Urbanek

Wer von der Insel nicht genug hat, sollte sich dem umliegenden Meer widmen. Auch wenn das Wasser etwas frisch sein kann, lohnt es sich wirklich auf Tauchstation zu gehen. Am bekanntesten Tauchspot wurde vor Jahren eine Moai Statue versenkt, auch unter der Wasseroberfläche versprüht dieser ein wenig Magie.

Tauchspot Osterinsel © Viktoria Urbanek

Steht die Osterinsel auch auf deiner Reiseliste? Wann wird’s so weit sein?

 

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