Auf Safari im Kafue Nationalpark in Sambia

Eine Safari ist ein einmaliges und beeindruckendes Erlebnis. Wo sonst sieht man Antilopen, Löwen und Krokodile in freier Wildbahn. Kommt mit auf Beobachtungstour!

Die Victoriafälle sind natürlich nicht der einzige Grund warum eine Reise nach Sambia absolut empfehlenswert ist – denn was wäre eine Afrikareise ohne Safari?

Auf einer Jeeptour durch den Nationalpark sollte man immer die Augen offen halten © Kathi Kamleitner
Auf einer Jeeptour durch den Nationalpark sollte man immer die Augen offen halten

Kafue Nationalpark

Da wir nur wenige Tage Zeit haben, bevor es Richtung Kilimanjaro in Tansania weitergeht, beschließen wir den “nahe gelegenen” Kafue Nationalpark zu erkunden. Die berühmtesten Nationalparks Sambias liegen weit entfernt im Osten des Landes – Stichwort: Safariflugzeug – doch Kafue ist nur 4-5 Autostunden von Lusaka entfernt. Mit unserem Safariguide Jairos von Bongwe Safaris schlagen wir uns in den Westen vor.

Safariguide Jairos von Bongwe Safaris © Kathi Kamleitner
Safariguide Jairos von Bongwe Safaris

Ein weiterer Vorteil Sambia außerhalb der Hauptsaison (ist hier zur Trockenzeit, also zirka von Juli bis Dezember)  zu besuchen ist, dass noch wenige Touristen da sind – so haben wir das Camp und den Guide ganz für uns alleine, ohne Aufpreis! Unser Camp liegt im Mushingashi Nature Reserve, einem privaten Naturreservat am Rande des Nationalparks. Da Kafue riesig ist – der größte Nationalpark Sambias – ist die Parkverwaltung oftmals überfordert genügend Maßnahmen gegen Wilderer zu setzen – in privaten Reservaten gibt es jedoch mehr Ressourcen. Die Tiere wissen, dass sie hier sicherer sind, und so lassen sich in Reservaten oftmals mehr Wildtiere beobachten als im Nationalpark.

Beim Blick nach oben entdeckt man Adler © Kathi Kamleitner
Beim Blick nach oben entdeckt man Adler
Beim Blick nach unten Bienen © Kathi Kamleitner
Beim Blick nach unten Bienen

Und so kommt es auch, dass wir während unserer drei-tägigen Safari von Bushbabies und Warzenschweinen, über Impala-Antilopen und Wasserböcken, bis hin zu kleinen Elefantenfamilien und zwei imposanten Löwenmännchen alles sehen, was das Naturherz begehrt. Nur die Leoparden müssen wir aufs nächste Mal verschieben – dafür ist das Gras am Anfang der Trockenzeit noch zu hoch, und die Tarnung der Tiere zu perfekt.

Der König der Löwen © Kathi Kamleitner
Der König der Löwen
 Impala-Antilopen © Kathi Kamleitner
Impala-Antilopen
 Impala-Antilopen © Kathi Kamleitner
Impala-Antilopen
Auch einem ... © Kathi Kamleitner
Auch einem …
... oder mehreren Dickhäutern begegnet man © Kathi Kamleitner
… oder mehreren Dickhäutern begegnet man
Pumba (oder auch einfach nur ein Warzenschwein) kreuzt den Weg © Kathi Kamleitner
Pumba (oder auch einfach nur ein Warzenschwein) kreuzt den Weg

Besonders beeindruckt hat mich jedoch die Tierwelt des Kafue Flusses. Zwischen den beiden täglichen Safarifahrten im offenen Jeep hatten wir immer ein paar Stunden um dem tierischen Treiben im Fluss von der Sonnenterrasse des Camps aus zu folgen. “Bewaffnet” mit einem Notizbuch und einem Fernglas – ein absolutes Muss auf der Safari-Packliste – beobachteten wir die Flusspferde der Nachbarschaft, Krokodile beim Sonne-Tanken und wurden Experten darin Treibholz von Fischen zu unterscheiden. So gemütlich und entspannend kann Safari sein!

Wer entdeckt das Krokodil? © Kathi Kamleitner
Wer entdeckt das Krokodil?
Der Fluss ist durch zahlreiche Pflanzen geschmückt © Kathi Kamleitner
Der Fluss ist durch zahlreiche Pflanzen geschmückt
Am Abend wirkt er besonders idyllisch © Kathi Kamleitner
Am Abend wirkt er besonders idyllisch
Hi Kathi, sieht so aus als würdest du die Aussicht genießen © Kathi Kamleitner
Hi Kathi, sieht so aus als würdest du die Aussicht genießen

Sambia war für uns der ideale Auftakt unserer Afrikareise. Die wunderschönen Nationalparks und Reservate und die beeindruckende Gewalt der Victoriafälle sind absolute Urlaubsmagneten, und doch bleiben die Massen, wie sie in Tansania oder Südafrika anzufinden sind, fern. Besonders für die erste Afrikareise ist Sambia also das ideale Reiseziel – denn hier birgt jede Ecke ein echtes Abenteuer.

Gute Nacht Sambia © Kathi Kamleitner
Gute Nacht Sambia

Die Safari in Sambia zum Nachmachen

  • Am besten als Gesamtpaket direkt beim Anbieter buchen, also Safarifahrten, Unterkunft, Transfer (per Jeep oder Safariflugzeug)
  • Selbst fahren ist möglich, doch ohne erfahrenem Guide ist es im besten Fall ereignislos, im schlimmsten Fall aber sogar gefährlich.
  • Am besten mehrere Nationalparks ansteuern um verschiedene Landschaften kennen zu lernen (Safari-Hopping).
  • Kostenpunkt: ab ca $350 pro Nacht (Budget) , 4-Tages Paket mit Bongwe: $1.300
  • Nicht vergessen: Sonnenschutz, tropischer Mückenschutz, Fernglas, Mütze & Handschuhe für den frühen Morgen und nachts.
  • Achtung: Eine Safari ist kein Fernsehdokumentarfilm! Bestimmte Tiersichtungen können niemals garantiert werden, deswegen mit offenen Augen und viel Geduld losfahren!

    Noch nicht genug bekommen? Hier geht es zum ersten Teil: Die Victoriafälle – Abenteuer Sambia