Andalusien – Alte Mauern, schöne Städte und immer eine Reise wert

Flamenco, Tapas, Paella, Churros, Vino Tinto, Sangria und Siesta – Willkommen in der Welt der südspanischen Provinz Andalusien. Kommt mit auf eine Reise zu den wohl schönsten und ältesten Städten Spaniens.

Ich habe zwei Wochen Urlaub und da ich mich unheimlich nach dem spanischen Lebensgefühl sehne, entscheide ich kurzerhand, Andalusien zu erkunden. Lebendige Metropolen, kilometerlange Sandstrände und herrliches, spanisches Essen – wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, ist meine Vorfreude riesig!

Sevilla © Carina Dieringer

Malaga – Zu Gast in der Geburtsstadt Pablo Picassos

Mein erster Stopp ist Malaga. Die Stadt an der Costa del Sol zählt zu den wichtigsten Urlaubsdestinationen der iberischen Halbinsel und punktet das ganze Jahr über mit milden Temperaturen.

Blick auf den Hafen von Malaga © Carina Dieringer

Gerade erst angekommen, kann ich es kaum erwarten, mich endlich mitten ins Getümmel zu stürzen und das spanische Lebensgefühl in mir aufzusaugen. Verwinkelte Gassen führen zu wunderschönen Plätzen mit Restaurants, Brunnen und Skulpturen; dutzende Straßenkünstler laden zum Verweilen ein. Die Einkaufsstraße Calle Marqués de Larios ist ein Paradies für Shoppingliebhaber wie mich und ich erstehe ein paar Schnäppchen.

Pastellfarbene Häuserfassaden © Carina Dieringer

In der Markthalle Mercado Central de Atarazanas decke ich mich mit Proviant in Form von einheimischen, süßen Früchten ein. Am Nachmittag ist es unglaublich heiß und spätestens hier wird einem klar, warum die Spanier Siesta machen. Ich schließe mich ihnen an, damit ich am Abend fit bin, auszugehen.

Am Wasser findet man auch in der Stadt Abkühlung © Carina Dieringer

Aber auch unter den vielen Palmen kann man sich vor der Hitze schützen © Carina Dieringer

Am nächsten Tag erkunde ich die im 11. Jahrhundert erbaute Festung Castillo de Gibralfaro. Um zu der Burg zu gelangen, nehme ich einen steilen Fußweg auf mich, doch die Anstrengung lohnt sich allemal, da man von hier aus einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt hat. Das Teatro Romano am Fuße der Burg zeigt die Überreste eines römischen Theaters und der Prachtboulevard Paseo del Parque erinnert ein wenig an einen tropischen Garten.

Hi Carina! © Carina Dieringer

Malaga © Carina Dieringer

Ich gehe weiter zur Flaniermeile am Hafen, kaufe Nüsse und frischen Fisch und lasse den Tag am Sandstrand ausklingen.

Strand von Malaga © Carina Dieringer

Cádiz – Spaniens wahrscheinlich schönste Stadt

Weiter geht’s nach Jerez de la Frontera, wo ich durch die Stadt schlendere und die Festung Alcázar besichtige. Am nächsten Tag unternehme ich einen Tagesausflug nach Cádiz, wo ich nicht zum ersten Mal bin. Bereits in meiner Schulzeit verbrachte ich hier gemeinsam mit meiner Schulklasse im Zuge eines Sprachkurses eine Woche. Damals waren wir auch einen Tag in Gibraltar, dessen zutrauliche Berberaffen mir noch heute ganz genau in Erinnerung sind.

Alte Fassanden und Mauern in Cádiz © Carina Dieringer

Cádiz rühmt sich mit dem Titel der ältesten Stadt Europas und obwohl das nicht zu hundert Prozent nachgewiesen ist, zählt sie meiner Meinung nach definitiv zu den schönsten Städten Spaniens. Die Häuser in der Altstadt sind pastellfarben, hie und da sind einsame Palmen zu sehen. Natürlich lasse ich mir die eindrucksvolle Touristenattraktion Cámera Oscura, die in Echtzeit das Leben von draußen wiederspiegelt, nicht entgehen.

Die wunderschöne Stadt Cádiz © Carina Dieringer

Cádit liegt übrigens am Meer © Carina Dieringer

Sevilla – Meine absolute Lieblingsstadt in Spanien

Der letzte Stopp meiner Andalusienreise ist Sevilla- eine Stadt, die im Laufe meines Aufenthalts zu meiner absoluten Lieblingsstadt Spaniens mutierte. Sevilla ist mit 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes und gleichzeitig die Hauptstadt Andalusiens. Ich flaniere durch die engen Gassen der Altstadt, vorbei an der wunderschönen Kathedrale Santa María de la Sede, bis zum eindrucksvollen Plaza Espana. Dieser ist riesengroß und im angelegten Teich kann man sogar eine romantische Bootstour unternehmen. Auch der anliegende Park María Luisa, in dem die Sträucher und Bäume in allen erdenklichen Farben blühen, ist wie ich finde einen Besuch Wert.

Der Plaza Espana © Carina Dieringer

Am Plaza Espana kann man sich auch einfach ein Boot ausborgen © Carina Dieringer

Den Sonnenuntergang schaue ich mir vom Aussichtsturm Metropol Parasol an. Das Design des Konstrukts ist zwar fragwürdig, doch die Aussicht ist unbezahlbar.

Der Metropol Parasol ist von außergewöhnlicher Architektur. © Carina Dieringer

aber eine gute Aussicht hat man von hier, Metropol Parasol © Carina Dieringer

Am nächsten Tag schlendere ich über die Brücke Puente de S. Telmo zu der charmanten, farbenfrohen Straße Calle Betis. Diese ist ein überaus beliebtes Fotomotiv bei Touristen, vor dem natürlich auch ich nicht halt machen kann. Anschließend besuche ich den nahegelegenen Markt Mercado Gourmet Lonja del Barranco und schlemmen himmlische, wenn auch überteuerte Tapas.

Farbenfrohe Straßen und Palmen prägen das Bild Sevillas © Carina Dieringer

Like a tourist © Carina Dieringer

Apropos Tapas: Die allerbesten gibt’s wohl bei Antonjo und La Chunga. Wenn ich nur daran denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen!

Tapas Tapas Tapas © Carina Dieringer

Die nächsten Tage nehme ich das hippe Stadtviertel Santa Cruz unter die Lupe, wo ausgiebig eingekauft wird und lasse meinen Andalusienurlaub mit Vino Tinto und Flamenco ausklingen.

Bunte Fassaden und Wasser, willkommen im Süden! © Carina Dieringer