Sri Lanka (I): Genuss zwischen Wellen und Wildnis

Food Bloggerin Eva von Foodtastic flog mit unserer Unterstützung nach Sri Lanka, wo sie ihre Leidenschaft für Surfen, Yoga und exotische Küche ausleben konnte. Hier hat sie ihre inspirierende Reise in beeindruckenden Bildern festgehalten. Teil 1: Von Elefanten, Curries & wilden Landschaften.

Die Kulinarik bzw. das Essen gehört genauso zu jeder Reise wie Erholung, Abenteuer, Baden, Sonnen etc. Der perfekte Urlaub steht und fällt mit dem angebotenen Essen im Hotel und in den besuchten Restaurants. Als leidenschaftlicher Foodie und neugieriger Mensch ist das Essen für mich auf Reisen natürlich unheimlich wichtig. Die Restplatzbörse hat mir einen kleinen Traum verwirklicht und mich bei meinem bereits lang ersehnten Urlaub in Sri Lanka unterstützt. Warum gerade Sri Lanka – das könnt ihr hier nachlesen und –erleben!

Herrlicher Sonnenaufgang in Sri Lanka © Eva Fischer

Gemüsemarkt auf einer Straße in Sri Lanka © Eva Fischer

Fest stand, dass ich mir endlich einen Urlaub gönne, in dem ich mir die warme Sonne ins Gesicht scheinen lasse, meine Füße ins Meer tauche und so richtig abschalte. Ich war wirklich reif für die Insel und dachte ursprünglich nur an einen reinen Wellnessurlaub an einem warmen exotischen Ort. Nachdem ich aber doch sehr unternehmens- und abenteuerlustig bin, entdeckte ich schließlich die perfekte Kombination: ein Surf- und Yoga-Retreat im Süden Sri Lankas. Da ich surfen liebe, schien mir diese Kombination ideal, um ein wenig innere Ruhe zu finden, Sport zu machen und den Kopf für neue Kreativität und Inspiration frei zu bekommen.

Sri Lankas Hochland & Elefantenfarm

Meine 12 Tage sollten nicht nur das Surfcamp mit Yoga beinhalten, sondern auch eine kleine Rundreise im Hochland, denn Sri Lanka ist groß und sehr vielfältig. Man könnte bestimmt problemlos mehrere Monate dort verbringen und die schöne Landschaft und Kultur genießen. Ich hatte leider nur zwei Tage Zeit fürs Hochland mit den saftig grünen Teeplantagen. So startete ich gleich nach meiner Ankunft um 5 Uhr in der Früh Richtung Norden bzw. Zentrum der Insel. Mein freundlicher Fahrer, den mir ein Freund empfohlen hatte, erwartete mich bereits am Flughafen.

Elefantenwaisenhaus in Sri Lanka © Eva Fischer

Bloggerin Eva beim Elefantenreiten in Sri Lanka © Eva Fischer

Erstes Ziel war das Elefantenwaisenhaus Pinnawala Elephant Orphanage. Dort durfte ich die schönen Tiere, die in Sri Lanka ihren ganz besonderen Stellenwert haben, von ganz nah in ihrer natürlichen Umgebung betrachten. Das anschließende Baby Feeding war mir dann doch etwas zu touristisch – auch wenn es total lieb war, den Kleinen zuzusehen, wie sie eine Milchflasche nach der anderen leerten.

Kakaopflanze & Exotische Gemüsevielfalt © Eva Fischer

Mein Traum war es, einmal die Haut eines Elefanten zu spüren und auf einem zu reiten. Gesagt, getan. Mein lieber Fahrer Stanis führte mich also zu einer Elefanten-Safari namens Radeniya, wo ich den Elefanten zuerst im Fluss waschen und anschließend auf ihm reiten durfte. Auf dem Weg hielten wir an einem der zahlreichen kleinen Imbissstände, wo ich in den Genuss der so genannten King Coconut kam. Davon trank ich täglich – denn Kokoswasser hat eine kühlende Wirkung und ist bei tropischen Temperaturen ideal.

Mit dem Zug durch die saftgrünen Teeplantagen

Als nächstes ging es ins Zentrum von Sri Lanka zum berühmten Felsen Sigiriya, auf dessen Hochplateau sich 1600 Jahre alte Tempelruinen befinden.

Blick auf Sigiriya, Sri Lanka © Eva Fischer

Tempel bei Sigiriya, Sri Lanka © Eva Fischer

Ausblick von der Spitze des Sigiriya in Sri Lanka © Eva Fischer

Nachdem ich im Flugzeug kaum geschlafen hatte, seit 5 Uhr früh unterwegs war und sich mein Körper langsam an die heißen Temperaturen gewöhnen musste, war dies eine ziemliche Herausforderung. Gelohnt hat sich der schweißtreibende Aufstieg aber alle mal – vor allem die atemberaubende Aussicht und die wunderschöne Felsmalerei.

Spätabends kamen wir in der Stadt Kandy an, wo ich todmüde ins Bett meines wunderschönen Hotels fiel. Als ich am nächsten Morgen um 6 Uhr erwachte, konnte ich meinen Augen kaum trauen – der Ausblick über die Stadt mit dem Sonnenaufgang war einfach hinreißend.

Wunderschöner Ausblick in Kandy, Sri Lanka © Eva Fischer

Tempel in Sri Lanka © Eva Fischer

Stanis holte mich um 8 Uhr ab, um den berühmten Tooth Tempel im Zentrum zu besuchen. Danach stand eines meiner absoluten Reise-Highlights auf dem Plan: Eine 7-stündige Fahrt mit dem Zug durch das Hochland und die Teeplantagen. Die meiste Zeit der Zugfahrt stand ich an der offenen Türe und fühlte mich wie Julia Roberts in dem Film „Eat, Pray, Love“. Zumindest glaube ich, dass sich ihre Fahrradtour durch die Reisplantagen Indonesiens (kennt ihr die Szene?) genauso befreiend und schön angefühlt haben muss. Die Songs von Augustine, Ben Howard und The Naked and Famous im Ohr und die saftgrüne Landschaft inspirierten mich. Stanis holte mich dann in einem der Bergdörfer ab. Dem Ort Ella wird nachgesagt, dass man an einem klaren und sonnigen Tag bis zur südlichsten Spitze von Sri Lanka sieht. Leider hatte ich mit einer Nebelwolke Pech.

Zugfahrt durch das Hochland Sri Lankas © Eva Fischer

Mädchen in Schuluniformen in Sri Lanka © Eva Fischer

Tagsüber ernährte ich mich von köstlichen Curries und herrlichen Salaten, die mit exotischem, mir total unbekanntem Gemüse zubereitet wurden. Eines dieser Gemüse ist Bringol, eine lange, lila Frucht, die manchmal sehr dünn geschnitten und in Öl frittiert wird. Serviert mit Salz, Chili und Zwiebeln. Eine weitere Spezialität ist Snail God – eine ganz lange, dünne grüne Frucht.

Nach zwei Tagen im Hochland war es dann endlich soweit – wir fuhren in den Süden, Richtung Meer und Surf- & Yoga Retreat. Der Süden ist aus kulinarischer Sicht für sein Curd bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Art Frischkäse oder Sauerrahm aus Büffelmilch, der mit Honig, Zucker oder Palmzucker serviert wird. Ähnelt stark griechischem Joghurt, außer, dass es intensiver nach Büffel schmeckt.

Exotisches Gemüse in Sri Lanka © Eva Fischer

Mehr über Evas kulinarische und sportliche Abenteuer im Surf Camp könnt ihr im 2. Teil des Blogs erfahren.

 

Ein Gedanke zu „Sri Lanka (I): Genuss zwischen Wellen und Wildnis“

  1. Woooow die Bilder sind sehr beeindruckend, danke für den Beitrag. Möchte diese wunderbare Landschaft unbedingt mal live erleben. VG aus St. Christina Grödnertal

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