Kambodscha: „Temple Running“ in Angkor Wat

Gastbloggerin Nisa Maier von cookiesound.com war für uns in Kambodscha. Ihre Eindrücke von den atemberaubenden Tempel Anlagen von Angkor Wat schildert sie uns in Ihrem Blog-Beitrag.

Sie lächelt einen verführerisch an, ihr Mund ist leicht geöffnet, edles Gewand schmückt die Arme und nur wenig davon bedeckt ihre Hüften. Die Apsara Tänzerin ist eine faszinierende Figur, der man bei fast jedem Tempel in Angkor Wat begegnen wird.

Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com

Ein kleiner „Indiana Jones“ steckt doch in uns allen

Wenn es um die Entdeckung von Angkor Wat geht, denken wohl die meisten Westlichen an einen einsamen „Indiana Jones Charakter, der mit einer Machete seinen Weg durch den tiefen Kambodschanischen Dschungel hackt und zufällig auf die Ruinen von Angkor Wat stößt. Ruinen, die nicht nur zu einem Wunder der antiken Welt werden würden, sondern auch der größte Tempel Komplex unserer Erde.

Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Preah Khan Temple / Angkor Wat © Nisa Maier / cookiesound.com

Ich selbst dachte nicht anders als ich 2007 das erste Mal nach Angkor Wat reiste. Ich war im Glauben, dass ein gewisser Henri Mouhot – ein französischer Naturalist – der Entdecker Angkors war. Hierbei handelt es sich aber einfach nur um eine Legende. Als Henri Mouhot 1860 auf die Tempelanlage stieß, war diese zwar komplett verfallen und der Dschungel hatte Überhand gewonnen, jedoch war die Stadt niemals verloren oder vergessen.

Die Standorte aller Angkor Tempel waren den Khmers und auch anderen Europäern bereits bekannt. Mouhot selbst hat auch nie behauptet, dass er der Entdecker war, aber irgendwie hat sich sein Namen in den Köpfen der Menschen eingebrannt.

Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Preah Khan Temple / Angkor Wat © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Preah Khan Temple / Angkor Wat © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
East Mebon Temple / Angkor Wat © Nisa Maier / cookiesound.com

Angkor Wat mit einem Wort erklärt: Magie

Angkor Wat ist die größte religiöse Tempel Anlage der Welt und ist die krönende Errungenschaft der Khmer, die einst fast ganz Südost Asien regierten.

Die bekanntesten Tempel der Anlage sind Angkor Wat (der Haupttempel), Ta Prohm und Bayon. Doch gerade die weniger bekannten, wie z.B. Ta Som, Preah Khan oder East Mebon sind meiner Meinung nach die faszinierendsten  und dort werdet ihr kaum jemanden antreffen (was bei knapp 2.5 Millionen Besuchern im Jahr fast unmöglich erscheint). Hier könnt ihr euch komplett in den Bann der einzigartigen Tempel ziehen lassen.

Ja,  Angkor Wat strahlt etwas aus: Ruhe, Frieden, Ausgeglichenheit, Kraft, Energie und etwas Magisches. Ihr werdet diesen Ort bestimmt niemals vergessen!

Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Ta Prohm Temple / Angkor Wat © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Angkor Wat Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Bayon Temple / Angkor Wat © Nisa Maier / cookiesound.com

Natürlich ist Angkor Wat die Hauptattraktion der Region, allerdings findest sich neben der magischen Stadt auch noch der größte Süßwasser See Südostasiens, der Tonle Sap.

Der Tonle Sap ist ein außergewöhnlicher See. Jedes Jahr ist hier ein weltweit einzigartiges Naturphänomen zu beobachten. Aufgrund des Monsoon führt der Mekong mehr Wasser als sonst und eine größere Menge an Wasser fließt in den Tonle Sap Fluss. Dieser wechselt in Folge seine Richtung und das zurückgestaute Wasser lässt den See bis zu 12 Meter zusätzlich ansteigen. Aus diesem Grund sind schwimmende Dörfer entlang des Sees keine Seltenheit. Egal ob Schulen, Supermärkte, Müllhalden oder Wohneinheiten, alles findet sich auf Booten wieder.

Chong Khneas ist das wohl bekannteste dieser Dörfer. Knapp 30 Minuten dauert die Fahrt von Siem Reap. Dort angekommen, können zwei-stündige Boots-Touren gebucht werden. Aber Achtung: die Kosten sind enorm und um ehrlich zu sein, ist es ein echter Rip-Off. Trotzdem sollte man diese tolle Umgebung zumindest einmal gesehen haben…

Kambodscha © Nisa Maier cookiesound.com
schwimmende Dörfer Tonle Sap / Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Kambodscha © Nisa Maier cookiesound.com
Schwimmende Dörfer Tonle Sap / Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com
Kambodscha © Nisa Maier cookiesound.com
Schwimmende Dörfer Tonle Sap / Kambodscha © Nisa Maier / cookiesound.com

Fazit: Kambodscha und im Speziellen die Tempel Anlagen von Angkor Wat sind atemberaubend, magisch und voller Energie & Geschichte. Ein Muss für jeden Asien Liebhaber!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *