Europa To-Do: 7 Städte & was man dort erleben kann

7 Städte, 4 Länder, 3 Wochen – Bloggerin Katharina hat auf ihrem Zugtrip durch den Westen & Süden Europas so einiges erlebt. Hier könnt ihr nachlesen, was man auf einer Europatour nicht auslassen sollte …

Eine Städtereise ist immer ein Erlebnis. Mehrere Städtereisen in einem sind noch erlebnisreicher und aufregender – und gleichzeitig die perfekte Gelegenheit, verschiedene Länder zu bereisen. Die Wahl des Verkehrsmittels bleibt dabei jedem selbst überlassen, meine Reisebegleitung und ich haben uns dafür entschieden, mit dem Zug zu reisen. Die Bahnhöfe liegen meist in der Stadtmitte, zentrale Unterkünfte sind so gut zu erreichen.

Um neben Stadtbesichtigungen auch den einen oder anderen Strandtag nicht zu kurz kommen zu lassen, haben wir uns für Frankreich, Spanien, Portugal und Italien als Reiseländer entschieden. In diesem Artikel habe ich für euch pro Stadt zwei Dinge, die man auf keinen Fall verpassen darf, zusammengefasst.

Unsere Reisestrecke im Überblick: Linz – Paris – San Sebastián – LissabonMadridBarcelona – Lyon – Mailand – Linz

Route der Europa Städtereise - 7 Städte in 3 Wochen

Und hier geht’s zu den Must-Sees:

Sonnenuntergang am Eiffelturm

Ein Besuch des Eiffelturms darf bei einer Parisreise auf keinen Fall fehlen und ist gerade bei Sonnenuntergang sehr beliebt. Um den Warteschlangen zu entkommen, waren wir bereits 1,5 Stunden vor dem Sonnenuntergang beim Eiffelturm und haben die Wartezeit lieber auf der schönen Aussichtsterrasse als in der Menschenschlange verbracht.

Paris (Frankreich)

Kreatives Künstlerhaus

In mehreren offenen Ateliers kann man im Künstlerhaus in der Rue de Rivoli verschiedenen KünstlerInnen bei der Arbeit zusehen. Das gesamte Gebäude hat ein sympathisches, ausgefallenes Flair, in dem es viel zu entdecken gibt.

Adresse : 59 Rue de Rivoli, Paris; Web: 59rivoli-eng.org

Paris (Frankreich)

Regatta-Spektakel

An den beiden ersten Sonntagen im September findet jedes Jahr die traditionelle Fischerboot-Regatta in San Sebastián statt. Die Fans kommen dabei nicht nur zum Anfeuern ihrer Mannschaften in die Stadt, sondern auch zum Feiern. Auf den Straßen wird getanzt, ganze Musikgruppen sind mit Instrumenten unterwegs und begleiten das Spektakel. Sämtliche Bars und Lokale in den kleinen Gassen der Stadt sind bis in die frühen Morgenstunden Schauplatz des Trubels.

San Sebastián (Spanien)

Meerblick, soweit das Auge reicht

In San Sebastián ist man fast immer in Meeresnähe: Zum Schwimmen am Playa de la Concha oder zum Entlangspazieren, um die 30 Tonnen schweren Windkämme-Skulpturen (Peine del Viento) von Eduardo Chillada zu betrachten. Einen tollen Ausblick hat man ebenfalls vom Monte Urgull, auf dem man auch die Burg Castillo de la Mota besuchen kann.

San Sebastián (Spanien)

Beachfeeling in Stadtnähe

Geheimtipp für alle, die im Sommer unterwegs sind und dem Stadtleben für einen Tag entkommen möchten: Ab der Station Cais do Sodré kommt man mit dem Zug bequem nach Cascais. Dort findet man einige kleine Buchten mit schönen Sandstränden.

Lissabon (Portugal)

Traditionelle Vanilletörtchen

Wer im Stadtteil Belém unterwegs ist (beispielsweise um den als Wahrzeichen bekannten Turm Torre de Belém zu besuchen), sollte unbedingt eine kleine Pause bei Pastéis de Belém einlegen. Die süßen Puddingtörtchen mit Vanillegeschmack, die dort verkauft werden, sind auf jeden Fall eine Versuchung wert!

Adresse: Pastéis de Belém, Rua Belém, Lissabon; Web: pasteisdebelem.pt

Lissabon (Portugal)

Stierkampf-Arena

Ob man Stierkämpfe befürwortet oder nicht, sehr beeindruckend ist in Madrid die Besichtigung der Stierkampfarena Las Ventas. Mittels Audioguide erfährt man hier viele Hintergrundinformationen zur Geschichte der Arena und den Stierkämpfen damals wie heute.

Adresse: Plaza de Toros de las Ventas, Calle de Alcalá 237, 28028 Madrid; Web: las-ventas.com

Madrid (Spanien)

Flohmarkt-Schnäppchen

Früh aufstehen ist ist in Spanien nicht gang und gäbe. So beginnt Madrids bekanntestes Flohmarkt-Spektakel El Rastro an Sonntagen erst um 10 Uhr vormittags. Um diese Zeit sollte jedoch jeder vor Ort sein, der um ein paar gute Schnäppchen feilschen möchte.

Adresse: Rund um den Plaza de Cascorro, 28005 Madrid

Madrid (Spanien)

Barceloneta Tag & Nacht

Barceloneta bezeichnet die Beach Area in Barcelona. Tagsüber kann man sich am Sandstrand mitten in der Stadt die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Nach Einbruch der Dunkelheit wird in den Beach Clubs, beispielsweise im Club Shoko, bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Adresse: Shôko, Paseo maritimo de la Barceloneta, 36 Barcelona Web: http://shoko.biz

Barcelona (Spanien)

Kulinarisches Highlight

Typisch für die Region ist der getrocknete Schinken, Jamón Serrano genannt. Alle, die Prosciutto mögen, werden den Jamón Serrano lieben!

Barcelona (Spanien)

Parc de la Tête d'Or

Egal ob Boot fahren, Fahrräder mieten oder einfach auf den weitläufigen Grünflächen relaxen, im Parc de la Tête d'Or (auf deutsch in etwa „Goldkopfpark“) findet man bei schönem Wetter immer eine Beschäftigung und Zeit zum Entspannen.

Lyon (Frankreich)

Traumhafter Ausblick

Neben einem tollen Ausblick über die Stadt kann man auf dem Hügel Fourvière die Basilika Notre-Dame de Fourvière besichtigen. Die Basilika ist eine wunderschöne, prunkvolle Kirche. Adresse: 8 Place de Fourvière, 69005 Lyon

Lyon (Frankreich)

Schrille Modestadt

Dass Mailand eine Modestadt ist, fällt sofort auf, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, um in U-Bahn, auf der Straße oder von einem Café aus die Menschen zu beobachten. Schicke, glänzende Anzüge und mit Pailletten besetzte Schuhe sind hier sowohl bei Männern als auch Frauen keine Seltenheit.

Mailand (Italien)

Spaziergang am Domdach

Ein Besuch im Mailänder Dom lohnt sich auf jeden Fall. Ein Spaziergang am Dom jedoch noch mehr. Auf dem großen Dach des Doms kann man herumschlendern und die tolle Aussicht genießen.

Mailand (Italien)

Fazit: Stadt & Strand – Der Weg ist das Ziel

Ich kann kaum sagen, welche der besuchten Städte mir am besten gefallen hat. In jeder Stadt hatten wir eine schöne Zeit und tolle Erlebnisse. Da wir insgesamt drei Wochen unterwegs waren, haben wir auch immer wieder Strand- und Relaxtage eingelegt, anstatt uns durchgehend auf Sehenswürdigkeiten zu stürzen. Auf diese Art und Weise lernt man den Charme und die Besonderheiten einer Stadt und ihrer Kultur noch besser kennen.

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