Best of Sardinien: Perle im Mittelmeer

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Ägypter nannten sie „Schardana“ und die Griechen „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußbadruck erinnert. Ich hatte vor kurzem das Vergnügen die Trauminsel zu bereisen. Hier könnt ihr meine Eindrücke & Tipps zu Hotels, Ausflügen und den besten Stränden nachlesen.

Das Restplatzbörse Team ist wieder unterwegs - diesmal auf Sardinien

Schwimmen im glasklaren Meer vor Sardinien © Carina Krottmair

Pferde im Landesinneren von Sardinien © Carina Krottmair

Mein Hoteltipp: Lu Nibareddu, Porto Taverna

Ausgangsort meines Trips war Olbia im Nordosten von Sardinien. Vom Flughafen fuhren wir mit dem Mietauto ca. 18 km Richtung Süden in unser Hotel Lu Nibareddu.
Man findet im 3* Residence & Aparthotel einfache, landestypische Bungalows oder Appartements (mit Kochnische). Die „Häuser“ befinden sich unter duftenden Olivenbäumen, von denen man einen faszinierenden Ausblick auf das Meer und die umliegende Umgebung hat. Die Verpflegung wird entweder mit Nächtigung und Frühstück oder Halbpension (am Abend à la carte) angeboten.

Blick auf die Küste Sardiniens von der Residence Lu Nibareddu © Carina Krottmair

Residence Lu Nibareddu auf Sardinien © Carina Krottmair

Den nächstgelegenen Ort findet man nach ca. 400 m, den größeren Ort Porto San Paolo mit einigen Restaurants, Supermärkten und Einkaufsmöglichkeiten erreicht man nach 4 km. Die Anlage hat einen Pool und ist ca. 1,5 km vom herrlichen Strand La Taverna mit Blick auf die Insel Tavolara und einer gut geführten, netten Strandbar entfernt.

Bildschöner Strand La Taverna auf Sardinien © Carina Krottmair

Tipps zu Transport & Verpflegung auf Sardinien

Bevor es mit der Erkundung der Insel losgeht rate ich dazu, unbedingt ein Auto zu mieten, da es leider nur wenige öffentliche Verkehrsmittel gibt. Für diejenigen, die gerne mit dem Rad unterwegs sind, wäre das natürlich eine Alternative zu einem Mietauto.

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Speisen und Getränke sowie Nebenkosten sind auf der Insel eher höher (man kann die Preise mit einem gehobenen heimischen Lokal vergleichen). Wer denkt, dass auf Sardinien NUR Pizza und Pasta gegessen wird täuscht sich – das Hauptgericht auf der Insel ist das Spanferkel! Wobei auch sehr guter Fisch und Meeresfrüchte angeboten werden. Achtung: In der Vor- und Nachsaison sind über Mittag die meisten Restaurants und Supermärkte geschlossen.

Must-See auf Sardinien: Olbia

Olbia ist das Tor zu den wunderschönen, strahlend weißen Stränden an der Nordostküste und der schimmernden Costa Smeralda. Hier treffen sich die Jetsetter, Filmgrößen und „Glitterati“ zum Dolce Vita in sardinischem Stil. Olbia ist trotz seines griechischen Namens, der „glücklich“ bedeutet, phönizischen Ursprungs, und wurde später ein römischer Handelsposten. Es hat sich von einem kleinen Fischerdorf zu Sardiniens geschäftigstem Fährhafen mit einem internationalen Flughafen entwickelt.

Blick auf Olbia und Porto Cervo im Nordosten von Sardinien

Yacht an der Costa Smeralda © Carina Krottmair

Ausflugstipp: Porto Torres

Die Stadt Porto Torres liegt im Nordwesten Sardiniens. Gegenüber liegt die gleichnamige Insel, sie wurde zu einem Nationalpark erklärt. Unweit der Hafenstadt liegt Monte d´ Accodedi, ein wichtiger Hafen für den Waren- und Passagierverkehr mit Genua und Marseille.

Hafen von Porto Torres auf Sardinien

Dorf im Landesinneren von Sardinien © Carina Krottmair

Die schönsten Strände auf Sardinien

Die italienische Insel bietet wohl einige der feinsten Strände am Mittelmeer, ich habe die Highlights für euch zusammengefasst & fotografiert.

Punta Molara (Bei Porto Taverna, Nordosten): Kleine Bucht mit bizarren Felsen im Meer.

Capo Coda Cavallo (Nordosten): Schon bei der Anfahrt hat man einen atemberaubenden Blick auf die langgezogene Bucht (eher Kiesstrand). Leider gibt es dort keine Bar und auch keine öffentlichen Toiletten.

Cala Paradiso (Nordosten): Kleiner Traumstrand! Man kann sich auch Liegen und Sonnenschirme ausleihen (gegen Gebühr). Hier gibt es eine Strandbar, die von einem lustigen, schon etwas älteren Sarden – der auch Deutsch spricht – geführt wird.

Cala Brandinchi, Lu Impostu und Punta di L´Aldia (San Teodoro/Olbia-Tempio Provinz): Diese Strände wirken wie eine Mischung aus „Tahiti“ und „La Digue“ (Seychellen) – mehr muss ich glaube ich nicht sagen!

Costa Rei (Provinz Cagliari, Südosten): Einer der bekannteren Strände im Süden der Insel. Langegezogene, weiße, feinsandige Strände findet man dort. Nicht weit von der Hauptstadt Cagliari entfernt.

Costa Smeralda (Bei Porto Cervo, Norden): Der vermutlich bekannteste Strand auf der Insel. Man muss jedoch bedenken, dass hier im Sommer Massentourismus stattfindet. Dafür ist die Infrastruktur sehr gut!

Bue Marino (Bei Nuoro, Osten): Eine der Höhlen, die man unbedingt besichtigen sollte, ist auf jeden Fall Bue Marino. Eine Tropfsteinhöhle, die aber nur mit dem Boot von Cala Gonone aus erreichbar ist. Dieser Ort befindet sich ca. 1 Stunde südlich von Olbia.


Ein Urlaub bei gastfreundlichen Italienern, abwechslungsreiche Kulinarik, eine bezaubernde grüne Landschaft mit einem gigantischem Gebirge und vor allem weiße, teils menschenleere Traumstrände mit kristallblauem Meer – wer sich all dies im Urlaub wünscht, ist auf der wunderschönen Insel Sardinien genau richtig!

Sonnenuntergang auf Sardinien © Carina Krottmair

Ein Gedanke zu „Best of Sardinien: Perle im Mittelmeer“

  1. Sehr geehrte Frau Krottmair

    Vielen Dank für den interessanten Bericht und die schönen Fotos von Sardinien. Da ich noch nie in Sardinien war, ist diese gute und übersichtliche Beschreibung hilfreich.

    Mit freundlichen Grüssen
    Renata Monigatti

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