Sizilien: unterwegs auf der traumhaften Mittelmeerinsel

Sizilien ist sehr abwechslungsreich. Ob im hügeligen Landesinneren oder an den flachen Küstenstreifen, auf der Mittelmeerinsel folgt ein Highlight dem anderen.

Ätna Vulkan auf Sizilien

Catania – Besuch der zweitgrößten Stadt Siziliens

Unsere Rundreise durch Sizilien begann in Catania. Dort gelandet fuhren wir mit dem Taxi in unser Hotel Una Palace, wo wir unsere Koffer ins Zimmer stellten und uns dann gleich auf den Weg in die Stadt machten. Am Weg ins Zentrum kamen wir am Botanischen Garten der Universität von Catania vorbei. Vom Eingang aus führt ein lieblicher Weg zum Hauptgebäude des Gartens, einem wunderschönen Tempel. Rundherum ist der Garten in italienischer Gartenbaukunst angelegt. Man kommt vorbei an exotischen Pflanzen und Palmen und kann hier inmitten der Großstadt die Ruhe genießen. Nach ein paar erholsamen Stunden im Garten machten wir uns auf die Suche nach einem lieblichen kleinen Restaurant. In der Nähe vom Hafen wurden wir auch fündig und genossen beste italienische Fischgerichte im Restaurant Ambasciate Del Mare.

Nach einer erholsamen Nacht geht es früh morgens zur Besichtigungstour des römischen Amphitheaters, das sich an der Piazza Stesicoro befindet. Anschließend ging die Tour weiter zur Kathedrale Sant‘Agata. Am Nachmittag lasse ich es mir nicht nehmen in den italienischen Geschäften zu schmökern. Als Souvenir sichere ich mir die schönen, handgeschnitzten und verzierten Pupi Marionetten.

Kirche in Catania

Der spannende Besuch des Vulkan Ätna und der Stadt Taormina

Am Abend ging es wieder früh ins Bett, da wir am darauf folgenden Tag einen Ausflug zum Ätna geplant hatten. Um die Besichtigung bei Mittagshitze zu vermeiden, ging es in aller Früh zum bekanntesten Vulkan Italiens. Der 3340 Meter hohe Ätna beeindruckt mit der ihn umringenden schwarzen Lavalandschaft und einzigartigen Flora. Wir umgehen den anstrengenden Aufstieg, indem wir den Gipfel mit der Seilbahn erklimmen. Bevor es zurück nach Catania ging, machten wir noch einen Abstecher nach Taormina. Das kleine Städtchen ist ein wahrer Geheimtipp. Wunderschön ragen die antiken Ruinen in den Himmel und auch der Ort an sich verzaubert mit engen Gässchen, lieblichen Plätzen und einer atemberaubenden Aussicht auf die Umgebung. Am Abend wieder in Catania angekommen packten wir unsere Sachen, denn morgen sollte unsere Sizilien-Rundreise beginnen.

Blick auf Catania mit dem Ätna Vulkan im Hintergrund

Ein lieblicher Platz in Taormina

Siziliens Süden – antike Tempel und Thermalbäder

Nach dem Frühstück holten wir am Flughafen unser Mietauto ab und fuhren dann in Richtung Siracusa. Dort angekommen besichtigten wir die wunderschöne Altstadt, die einst von den Griechen erbaut wurde. Der alte Athenentempel ist heute als Kathedrale „Santa Maria delle Colonne“ bekannt. Im Inneren des alten Tempels kann man die griechische Tempelarchitektur bewundern. Weiter führt unsere Besichtigungstour zum Park von Neapoli, wo weitere griechische Ruinen von der Vergangenheit der Stadt zeugen. Das alte Theater, der Altar von Hieron sowie das Ohr des Dionysus sind beeindruckende Zeugnisse der alten Griechen. Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir gegen Abend weiter durch das Landesinnere nach Palma di Montechiaro.

Altes griechisches Theater in Siracusa

Besichtigung des UNESCO Weltkulturerbe in Agrigento – Tal der Könige

Nach dem anstrengenden Tag gestern beschlossen wir, uns einen gemütlichen Tag am Strand zu machen. An der Marina di Palma di Montechiaro genossen wir die Ruhe und das schöne Wetter in der traumhaften Bucht. Am nächsten Tag erwartete uns das Tal der Tempel in Agrigento. Die Tempel der antiken Stadt Akragas zählen zu den besterhaltenen Denkmälern der Antike. Der Ort liegt auf einem Hügelkamm und bietet einen umwerfenden Blick auf die Umgebung. Die drei Tempel sind jeweils einem griechischen Gott gewidmet. Wenn man so wie wir gleich in der Früh zur Besichtigung aufbricht, kommt man in den Genuss der sogenannten „Götterdämmerung“. Wenn die Sonne aufgeht erstrahlen die Tempel in allen rot, gelb und orange Tönen. Am Nachmittag führt uns unser Ausflug weiter in das liebliche Fischerdörfchen Sciacca, das für sine Thermalquellen bekannt ist. Bei einem gemütlichen Stadtbummel genossen wir die letzten Nachmittagsstunden, bevor es wieder zurück nach Palma di Montechiaro ging.

Küste an der Marina di Palma

Concordia Tempel im Tal der Tempel bei Agrigento

Erholsame Tage auf der ägadischen Insel Favignana und Weiterfahrt nach Palermo

Am nächsten Morgen brachen wir auf nach Trapani. Dort angekommen wartete auch schon die Fähre zur Überfahrt auf die ägadische Insel Favignana auf uns. Dort machten wir uns ein paar erholsame Urlaubstage an den traumhaften weißen Sandstränden und dem kristallklaren Wasser in Cala Azzurra.

Erholt und zurück am Festland in Trapani ging die Reise weiter nach Palermo. Die Hauptstadt Siziliens hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, weshalb wir uns gleich auf zur Stadtbesichtigung machten. Die Kathedrale Maria Santissima Assunta beinhaltet den berühmtesten Mumienkeller der Welt, die Kapuzinergruft. Hier sind derzeit 1200 Mumien in der Gruft zu beobachten. Beeindruckend ist auch der Platz Quattro Canti (Vier Ecken). An jedem Eck des Platzes befindet sich ein wunderschöner Palast. Ein Highlight ist auch die Altstadt Palermos mit der Piazza Pretoria. Hier stehen die Fontana Pretoria, ein Brunnen mit Statuen von Nymphen und Flussgöttern sowie die Kirche Santa Caterina.

Der Strand Cala Rossa auf der ägäischen Insel Favignana

Kathedrale Maria Santissima Assunta in Palermo

Von Milazzo auf die Liparische Insel Stromboli

Nach der Stadtbesichtigung führte unsere Rundreise weiter der Küste entlang nach Milazzo. Einen kleinen Zwischenstopp legten wir noch in Cefalú ein. Die engen mittelalterlichen Gässchen, der imposante Dom und der malerische Hafen laden zum verweilen ein. Nach einem Tag voller spannender Eindrücke übernachteten wir in Milazzo und setzten am nächsten Morgen auf die Liparische Insel Stromboli über. Hier genossen wir die Ruhe, denn die Insel hat sich ihren Charme als ruhige Ferieninsel bewahrt. Der Name Stromboli stammt vom gleichnamigen Vulkan, dem aktivsten Vulkan Europas. Die Landschaft und Vegetation der Insel ist einfach umwerfend, weshalb wir beschließen, hier die letzten 4 Tage unserer Rundreise zu verweilen und die letzte geplante Etappe, Messina zu streichen.

Blick auf den Strand von Cefalù in der Provinz Palermo

Blick auf den Vulkan und die Insel Stromboli

Die vulkanische Insel Stromboli verzaubert mit schwarzen Lavastränden

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